Beim Bergfest Ilmenau wurde wieder Schach gespielt – allerdings nicht in der klassischen Anfangsstellung. Beim Freestyle-Würfelschach-Turnier standen Kreativität, Flexibilität und der Umgang mit ungewohnten Stellungen im Mittelpunkt.
Das besondere Format sorgte von Beginn an für viele spannende Partien. Vor jeder Runde wurde eine neue Startstellung nach Chess960-Regeln ausgelost. Dadurch konnten sich die Spielerinnen und Spieler nicht auf bekannte Eröffnungsvarianten verlassen, sondern mussten direkt am Brett eigene Pläne finden. Gerade das machte den Reiz des Turniers aus: Jede Partie begann anders, und oft entstanden schon nach wenigen Zügen ungewöhnliche Strukturen.
Am Ende konnte sich Marco Geißhirt durchsetzen und das Turnier gewinnen. Den Grundstein für den Turniersieg legte er bereits früh mit wichtigen Erfolgen gegen starke Konkurrenz. Besonders die Partie gegen Thomas Nowak, im Verein vielen als „Bubble“ bekannt, war hart umkämpft und wurde erst nach langem Kampf entschieden. Auch gegen Pascal Eichenauer gelang ein wichtiger Sieg. Weitere Punkte gegen Marcel Endter, Georg Lehmann und Hanna Görlach brachten Marco schließlich an die Spitze des Feldes.
Thomas Nowak zeigte erneut, wie stark er gerade in technischen Stellungen und Endspielen ist. In vielen Partien behielt er auch dann die Ruhe, wenn die ausgelosten Anfangsstellungen zunächst unübersichtlich wirkten. Mit dieser starken Turnierleistung sicherte er sich verdient den 2. Platz.
Um Platz 3 wurde ebenfalls intensiv gekämpft. Marcel Endter und Pascal Eichenauer lagen eng beieinander, doch am Ende setzte sich Marcel durch und erreichte einen starken dritten Platz. Damit komplettierte er das Podium.
Das Endergebnis an der Spitze:
- Marco Geißhirt
- Thomas Nowak
- Marcel Endter
Das Turnier zeigte erneut, wie viel Spaß solche besonderen Schachformate machen können. Freestyle-Würfelschach verbindet Turniercharakter mit lockerer Atmosphäre und verlangt gleichzeitig echtes schachliches Können. Auch wenn das Würfelglück diesmal offenbar auf Ilmenauer Seite war, mussten die Stellungen am Brett natürlich trotzdem erst einmal gewonnen werden.
Ein großes Dankeschön geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die gute Stimmung, die fairen Partien und die Bereitschaft, sich auf dieses kreative Format einzulassen.

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