Ilmenauer SV stoppt Liebschwitzer junge Mannschaft

Nach langer Wartepause durfte endlich wieder an den Brettern Schach gespielt werden. Möglich machte dies das Schülerfreizeitzentrum Ilmenau und das zusammen ausgearbeitete Hygienekonzept. Somit empfingen die Ilmenauer im Viertelfinale des Thüringenpokals die Gäste von SV 1861 Liebschwitz 2 – eine Truppe von Jugendlichen, die im letzten Jahr das Finale gegen Ilmenau gewinnen konnte. Entsprechend motiviert gingen beide Mannschaften zu Werke.

Schon früh konnte Kristoffer Falk am ersten Brett seine Eröffnungskenntnisse unter Beweis stellen und das Londoner System von Tobias Kitzig in die Defensive drängen und früh einen Bauern gewinnen. Dieser kleine Vorteil reicht Kristoffer aus, um den ersten vollen Punkt für Ilmenau zu erzielen. So einfach wollte sich Liebschwitz aber nicht geschlagen geben und glichen durch Daniel Ahmed aus. In der Skandinavischen Verteidigung kannte er sich am dritten Brett etwas besser aus als Stefan Schenk. Als dieser durch eine geschickte Taktik einen Turm gegen einen Läufer geben musste, war nichts mehr zu holen. Ein Fehler der vor der langen Pause so nicht passiert wäre. Somit stand es 1:1 und die Bedenkzeit an den letzten beiden Brettern neigte sich dem Ende entgegen. Am vierten Brett lieferten sich Dr. Klaus Leuner und Hannes Kujau eine spannende Partie, in der beide Seite ihre Chancen zum Sieg hatten. Kurz vor dem gewinnbringenden Schlag hatte Klaus jedoch keine Zeit mehr auf der Uhr übrig. Damit ging Liebschwitz in Führung und die Ilmenauer Hoffnung lag auf den Schultern von Dr. Patrick Rempel, der sich am zweiten Brett gegen Luca Franke behaupten musste. Dass sich Patrick viel vorgenommen hat, zeigt schon die Wahl der Eröffnung. So spielte er den Sämisch-Angriff gegen die Königsindische Verteidigung und setzte Luca direkt unter starken Druck. Trotz einer langen und zähen Verteidigung von Luca war Patrick an diesem Tage nicht zu schlagen und sicherte souverän den Sieg zum 2:2 – die Partie des Tages. Durch die Siege an den vorderen Brettern ging die Feinwertung an die Ilmenauer, die somit am 07.11. in der Finalrunde um den erneuten Einzug in den Deutschlandpokal spielen. Mit SV 1861 Liebschwitz 1, VFB Vacha und SSV Vimaria Weimar warten allerdings harte Brocken und spannende Spiele auf die Ilmenauer.

Stellung nach dem 39. Zug von Schwarz.
Wie sichert sich Weiß den Sieg?

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