Fußbrothers haben einen Lauf auch am Schachbrett

Gegen den Spitzenreiter der Thüringenliga Schach, Fußbrothers Jena, konnten die Ilmenauer Schachspieler allenfalls auf einen milden Verlust hoffen. Der Jenaer Schachverein hatte sich einst als Freizeitverein gegründet, dann aber viele starke Spieler angezogen. Jetzt ist man bereits in der Thüringenliga gelandet.

In der Partie Jan Richter gegen Klaus Leuner verlief die Eröffnung, in der sich beide gut auskannten, ohne große Aufregung. Nachdem die Damen abgetauscht waren, stellten beide Gegner ihre Gewinnversuche ein. Nach zwei Stunden das erste Remis.

Dann konnte Ainur Zyganshin seine bessere Stellung nach einem schwachen Zug von Robert Latka zum Sieg führen. Das ist ein Diagramm in unserer Beispielpartie wert. Dann erwischte es aber Steffen Ortlepp gegen den starken Frank Zipfel. Gegen die starke Partieführung war für Steffen kein Kraut gewachsen. Ähnlich erging es Thorsten Michael gegen Richard Latka. Thorsten versuchte es mit aggressivem Spiel. Der Gegner hatte aber weiter gerechnet. Als das Kampfgetümmel abflaute blieb dem eine Figur mehr, die zum Sieg reichte.

Mannschaftswettkampf Ilmenauer Schachverein – Fuß Brothers Jena

Eine solide Partie zeigte Joachim Lehmann gegen Stefan Wicklein. Damit konnte er ein gerechtes Remis erreichen. Das gelang Frank Richter gegen Robert Latka leider nicht. Er stand lange Zeit gut und hatte Angriff. Dann wendete sich aber das Blatt. Zwei Figuren gegen die Dame waren zu wenig. Trotzdem, gut gekämpft!

So spielten nur noch die beiden Spitzenbretter. Stefan Schenk büßte gegen Thomas Berger einen Bauern ein, hatte aber gewisse Kompensation, zumal eine Zeitnotphase bevorstand. Die bestanden beide Gegner. Thomas schien auf dem Gewinnweg, verlor dann aber die Lust am Weiterspielen und bot Remis, was den Gesamtsieg seiner Mannschaft absicherte. Stefan nahm hocherfreut an.

Blieb noch das erste Brett, an dem Sebstian Zehnter gegen Heiko Machelett spielte. Sebstian stand lange sehr gedrückt, verteidigte sich aber geschickt. Beide wollten dann auch nicht mehr und einigten sich auf Remis.

Damit war der Endstand 5 : 3 für die Fußbrothers unterschriftsreif. Beide Mannschaften waren damit zufrieden. Die Tabelle der Thüringenliga wird gegenwärtig durch Corona etwas verzerrt. In den letzten beiden Runden verloren jeweils zwei Mannschaften 0 : 8, da sie die geforderte Mindestbesetzung nicht aufbieten konnten.

Anmerkung: Zug anklicken und es öffnet sich ein Partiefenster, in dem die Partie nachgespielt werden kann!

kleu

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