Lösungen Adventskalender 1. – 7. Türchen

Für all die jenigen, die es nicht mehr erwarten können, kommt nun endlich die Lösung der ersten 7 Türchen. Hoffentlich habt ihr alles herausbekommen oder habt jetzt einen „Ahaaaaa“-Moment 🙂

1. Türchen

In dem Aufgabendiagramm steht Schwarz im Schach und der weiße Läufer kann nicht gezogen haben. Also muss der König auf b3 gestanden haben. Dort würde er aber im Doppelschach stehen. Die Lösung des Problems ist „en-passant“. Daraus ergibt sich die ursprüngliche Stellung wie im Diagramm. Hier hat Weiß nach c4 gespielt und nach dem Schlagen von Schwarz hat der König auf c3 wieder genommen.

 

Die Lösungzüge für das Matt in 1 sind: Dd7#, Dd5#, Db6#, Td7#, Le5# sowie e5#.

2. Türchen

Auch bei dieser Aufgabe steht Schwarz im Schach und der weiße Läufer kann nicht gezogen haben. Die Lösung hier ist wieder einmal das „en-passant“. In der Diagrammstellung folgte daher: d5+ e5 und dann dxe6+ e.p

 

 

 

Bei der 2. Aufgabe setzt Weiß entweder mit Sf7# oder Sg6# Matt.

3. Türchen

Recht schnell ist zu erkennen, dass Weiß zuletzt den Turm nach e8 gestellt haben muss. Allerdings fehlt dann der schwarze Zug davor. Aus diesem Grund muss dort ein Springer hingezogen haben, der schließlich vom Turm geschlagen wird.

 

 

 

Die Regel „Berührt-Geführt“ besagt, dass ein Spieler die Figur ziehen, die er angefasst hat, sofern er denn einen legalen Zug ausführen darf. Eine gegnerische Figur muss dann auch geschlagen werden!

4. Türchen

Zunächst die leichtere Lösung: Nach Lf5 kann Schwarz nur noch den b-Bauern ziehen. Auf b6 folgt dann Lc8# bzw. nach g5 folgt cxb5#. Bei der Frage wie die Stellung zustande kam, hilft Schritt für Schritt die Züge zurück zu verfolgen. Der schwarze König muss von b6 nach a6 gezogen haben. Auf b6 steht er jedoch im Schach. Um dies zu erzeugen, hilft wieder mal en-passant schlagen auf c6. Dann muss jedoch vorher schon eine Figur zwischen Läufer und König stehen, da sonst das Schach nicht möglich ist. Diese Figur fehlt jedoch, muss also auf a6 geschlagen werden. Damit ergibt sich das Diagramm als Ausgangstellung.

Wenn man eine Figur auf ein Feld zurechtrücken möchte, so muss man dies dem Gegner sagen. Wichtig dabei: nur der Spieler, der am Zug ist, darf auch die Figuren auf dem Brett berühren! Auch wenn in der Praxis dies nicht so streng gesehen wird.

5. Türchen

Der schwarze König muss die gesamte erste Reihe entlang gelaufen, um schließlich auf c2 zu landen. Zwischendurch muss er jedoch seinen Läufer über c2 nach d1 lassen. Für dieses Manöver ist wichtig, dass auf b1 eine schwarze Figur stehen muss, die schließlich von dem Turm geschlagen wird. Daraus ergibt sich, dass der letzte Zug Ka1 (ohne schlagen) gewesen sein muss.

 

 

In der zweiten Aufgabe kann Weiß dank Sf6# die Partie direkt beenden!

6. Türchen

Bei der ersten Aufgabe hält der Zug g4 remis. Der weiße König kann danach nach a1 laufen, während Schwarz keine Chance hat in die weiße Stellung einzubrechen.

In der zweiten Stellung entscheidet der starke Zug La5 die Partie. Wenn die Dame den Läufer verspeist, so zieht Weiß Dxe6+ und bekommt mehr als nur den geopferten Läufer zurück.

Als letztes entscheidet Sf7# die Partie.

7. Türchen

Mit dem vorhanden Material Schachmatt zu setzen ist unmöglich, aber glücklicherweise steht auf c8 eine weiße Figur. Diese kann durch eine Umwandlung dort entstanden sein. Am leichtesten wäre es jetzt, wenn der Schwarze nicht mehr rochieren darf. Dafür muss Weiß auf c8 einen Läufer geschlagen haben, der den weißen König ins Schach stellt. Das ist jedoch nur möglich, wenn Schwarz zuvor Kd7-e8 gezogen hat. Damit darf er nicht mehr rochieren. Die weißen Zügen, die zum Matt führen sind daher: b7xc8D gefolgt von Dxd8#

Wann genau das Schachspiel erfunden wurde, ist schwierig zu belegen. Aber man ist sich ziemlich sicher, dass es sich im Raum Persien und Indien zwischen dem 3. und 6. Jahrhundert entwickelte.

In dem zweiten Diagramm kann der Weiße mit Lb5# den schwarzen König zum Verlust bringen.

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