Sonnenschein an Brett und Flur

In der 2. Runde der Thüringenliga hatten die Ilmenauer Schachspieler den SC Suhl zu Gast. Beide Mannschaften spielen schon jetzt gegen den Abstieg, da sie starke Spieler verloren haben. Ilmenau konnte sich aber kurzfristig durch einen russischen Studenten verstärken. Vorsicht war aber geboten.

Blick in unser neues „Corona-Ausweich“-Spiellokal in der Manebacher Sporthalle (Bild oben)

Nach zweieinhalb Stunden wurde das erste Remis zwischen Steffen Ortlepp und Johannes-Fritz Öhring nach einer wenig aufregenden Partie notiert. Gleiches Ergebnis auch bei Klaus Leuner gegen Bernd Müller. Leuner hatte einen Bauern gewonnen. Das reichte aber nicht, da Müller ein starkes Gegenspiel organisierte. Auch Stefan Schenk stand gegen Stefan Koch optisch besser, ohne Ergebniswirksamkeit. Damit wieder ein Remis. Das 1,5 : 1,5 versprach für die Ilmenauer viel, da die stärksten Spieler noch am Brett saßen.

Diese hohen Erwartungen erfüllte zuerst der Neuling Ainur Ziganshin gegen Martin Kiesewetter. Der Spielstärkeunterschied war zu groß. Ilmenau ging damit in Führung. Die wurde erwartungsgemäß durch Sebastian Zehnter gegen Wolfgang Feld Gerdes ausgebaut (siehe unsere Partie).

Dann kam auch noch Glück dazu. Matthias Liedmann war gegen Axel Berghof in eine objektiv verlorene Stellung geraten. Das änderte aber Berghof, indem er einen Turm einstellte. Auch Joachim Lehmann konnte gegen Christian Fuhrmann ein Figurengeschenk dankend entgegennehmen. Das kam ebenfalls aus heiterem Himmel in ausgeglichener Stellung.

Damit war das Ilmenauer Glück aufgebraucht. Torsten Michael konnte in einem Endspiel mit dem Läufer gegen Springer und einem Mehrbauern die Partie gegen Nico Ansorg nicht halten. Das war aber nach fast fünf Stunden nur eine Ergebniskorrektur. Der 5,5 : 2,5 Sieg für Ilmenau stand damit fest. Die ganz starken Gegner kommen aber noch.

kleu

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